Die Planeten unseres Sonnensystems umkreisen auf Ihrer Umlaufbahn die Sonne. Dies ist bekannt. Dass dieser Planetenumlauf auch einen Ton hervorbringt, ist sicherlich nur den wenigsten bewusst. Dieser Ton ist natürlich von der Erde aus nicht zu hören, soll unbewusst jedoch einen großen Einfluss auf uns Menschen haben. In den 70er Jahren entdeckte der schweizer Mathematiker und Musikwissenschaflter Hans Cousto einen Weg, diesen Ton zu berechnen und somit bekannt zu machen. Dies geschah folgendermaßen, am Beispiel des Tagestons erklärt. (Der Tageston ist zwar im engeren Sinn kein Planeten- sondern ein Erdton, das Prinzip ist jedoch das gleiche)
Als Tageston bezeichnet man die Erdumdrehung um sich selber, d.h. sie schwingt einmal am Tag. Da Schwingungen (Frequenzen) in Sekunden angegeben werden, muss dies umgerechnet werden.
Ein Tag hat 86.400 Sekunden (24Stunden x 60 Minuten x 60 Sekunden.) Die Erde schwingt also einmal in dieser Zeit. Um die Frequenz pro Sekunde auszurechnen, muss der Kehrwert dieser Zahl genommen werden.
Dies ergibt dann den Wert 0,00000115 Schwingungen pro Sekunde. Die Maßeinheit für die Schwingung ist übrigens das Herz, kurz Hz geschrieben, so dass die Frequenz der Erde 0,00000115Hz pro Sekunde beträgt.
Der Mensch ist jedoch nicht in der Lage dies extrem niedrige Schwingung bewusst wahrnehmen bzw. hören zu können. Das menschliche Ohr nimmt in der Regel nur Frequenzen von 50-20000Hz wahr.
Hier hat sich Cousto dann eine Erkenntniss aus der Musik und Mathematik zu nutze gemacht, nämlich, dass jede doppelte Schwingung der gleiche Ton ist, nur eine Oktave höher. Das heißt, um den Tageston auzurechnen, der dann auch tatsächlich von uns Menschen wahrgenommen werden kann, muss der Wert 0,00000115 so lange verdoppelt werden, bis man in einen für das menschliche Ohr wahrnehmbaren Bereich gelangt. In diesem Fall ergibt die 22. Verdoppelung den Wert 48,55Hz, was als erster brauchbarer Tageston gilt. Aber auch jede weitere Oktavierung ergibt einen Tageston, also 97,09Hz; 194,18Hz; 388,36Hz usw.
Auf diese Art und Weiße werden die Planetentöne berechnet, zu denen als Unterkategorie auch die Mondtöne, Erdtöne und Biorhythmustöne zählen.